Mikroökonomie
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Mikroökonomie auf mittlerem Niveau: Entscheidungen, Nachfrage, Tausch, Produktion, Monopol, Spieltheorie und Wohlfahrt.
Was der Kurs abdeckt
Einheit 1 Märkte und Methodik
Die Methodik der Ökonomie am Beispiel des Wohnungsmarkts: Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, komparative Statik und Pareto-Effizienz.
- Was die Mikroökonomie untersucht
- Der Wohnungsmarkt
- Komparative Statik
- Andere Möglichkeiten der Wohnungsvergabe
- Pareto-Effizienz
- Gleichgewicht und Pareto-Effizienz
- Die lange Frist
- Rückblick auf die Methodik
- Reservationspreise und Nachfrage
- Steuerinzidenz bei unelastischem Angebot
- Der diskriminierende Monopolist, neu betrachtet
- Abschluss: Was uns Einheit 1 gebracht hat
SchlüsselbegriffeEinheit 2 Budgetmengen und Budgetbeschränkungen
Die Budgetmenge: wie Preise und Einkommen die erschwinglichen Güterbündel begrenzen. Das geometrische Werkzeug vor dem Nutzen.
- Güterbündel und Budgetmenge
- Zwei Güter reichen oft aus
- Einkommensänderungen
- Preisänderungen
- Das Numéraire-Gut
- Steuern, Subventionen und Rationierung
- Anfangsausstattung und Budgetgerade
- Geknickte Budgetgeraden
- Anwendung: Lebensmittelmarken
- Algebra der Budgetgeraden
- Mehrere Budgetbeschränkungen
- Rückblick und Übergang zu Präferenzen
SchlüsselbegriffeEinheit 3 Präferenzen
Präferenzen über Güterbündel: Annahmen, Indifferenzkurven, die Grenzrate der Substitution (GRS) und klassische Beispiele.
- Präferenzen des Konsumenten
- Präferenzaxiome
- Indifferenzkurven
- Perfekte Substitute
- Perfekte Komplemente
- Ungüter, neutrale Güter und Sättigung
- Wohlverhaltene Präferenzen
- Die Grenzrate der Substitution
- Die GRS in klassischen Beispielen
- Homothetische und quasilineare Präferenzen
- Nicht-Standard-Präferenzen
- Warum Präferenzen zählen
Einheit 4 Nutzendarstellungen
Nutzen als Darstellung von Präferenzen: seine ordinale Natur, monotone Transformationen, die klassischen Funktionsformen und der Grenznutzen.
- Kardinaler und ordinaler Nutzen
- Nutzenfunktionen
- Monotone Transformationen
- Cobb-Douglas-Präferenzen
- Quasilinearer Nutzen
- CES-Nutzen
- Grenznutzen
- Nutzen, GRS und Tangentialbedingung
- Nutzen aus Präferenzen konstruieren
- Nutzen bei Risiko und Unsicherheit
- Übliche Funktionsformen im Vergleich
- Rückblick und Übergang zur Konsumentscheidung
Einheit 5 Optimale Entscheidung
Optimierung des Konsumenten: Präferenzen und Budgetbeschränkung zusammenführen, um die optimale Entscheidung herzuleiten – innere Lösung, Randlösung und Knicklösung.
- Das Problem der optimalen Entscheidung
- Inneres Optimum und Tangentialpunkt
- Randlösungen
- Geknickte Präferenzen
- Cobb-Douglas-Nachfrage
- Quasilineare Nachfrage
- Nachfrage nach perfekten Substituten
- Nachfrage und Preisänderungen
- Nachfrage und Einkommensänderungen
- Entscheidung mit Steuern und Subventionen
- Nutzen aus Entscheidungen schätzen
- Rückblick: von Präferenzen zur Nachfrage
Einheit 6 Individuelle Nachfrage
Nachfragefunktionen im Detail: Engel-Kurven, Preiseffekte, gewöhnliche und Giffen-Güter, Substitute und Komplemente.
- Nachfragefunktionen
- Engel-Kurven
- Normale und inferiore Güter
- Gewöhnliche Güter und Giffen-Güter
- Preis-Konsumkurve und Nachfragekurve
- Substitute und Komplemente
- Inverse Nachfrage und Zahlungsbereitschaft
- Elastizitäten der Nachfrage
- Nachfrage je nach Präferenzstruktur
- Nachfrage und Wirtschaftspolitik
- Marktnachfrage
- Nachfrage: Rückblick und Ausblick
Einheit 7 Analyse der offenbarten Präferenz
Präferenzen aus beobachteten Entscheidungen erschließen: WARP, SARP und Indexzahlen.
- Die Idee der offenbarten Präferenz
- Direkt offenbarte Präferenz
- Indirekt offenbarte Präferenz
- Das schwache Axiom der offenbarten Präferenz
- Das starke Axiom der offenbarten Präferenz
- So prüfst du WARP und SARP
- Indexzahlen
- Wohlfahrtsvergleiche mit offenbarter Präferenz
- Präferenzen aus zwei Beobachtungen erschließen
- GARP und stetige Entscheidungen
- Anwendungen der offenbarten Präferenz
- Rückblick: Konsumtheorie, empirisch fundiert
Einheit 8 Einkommens- und Substitutionseffekte
Die Wirkung einer Preisänderung in Substitutions- und Einkommenseffekt zerlegen: Slutsky und Hicks im Vergleich, das Gesetz der Nachfrage und Anwendungen.
- Zwei Effekte einer Preisänderung
- Slutskys Substitutionseffekt
- Slutskys Einkommenseffekt
- Die Slutsky-Gleichung
- Slutsky geometrisch
- Das Gesetz der Nachfrage
- Slutsky bei Cobb-Douglas
- Kompensierte und unkompensierte Nachfrage
- Slutsky in Matrixform
- Anwendung: Rückerstattung und Konsum
- Substitution zwischen vielen Gütern
- Slutsky-Rückblick und Übergang zur Wohlfahrt
Einheit 9 Handeln mit Anfangsausstattungen
Entscheidungen mit Anfangsausstattungen: Nettonachfrage, Arbeitsangebot, die Slutsky-Gleichung für Ökonomien mit Anfangsausstattungen.
- Vom Geldeinkommen zur Anfangsausstattung
- Preisänderungen bei Anfangsausstattungen
- Slutsky-Gleichung mit Anfangsausstattungen
- Arbeitsangebot
- Komparative Statik des Arbeitsangebots
- Überstunden und die Budgetmenge
- Verkaufs- oder Einkommensteuer
- Sparen und intertemporale Anfangsausstattung
- Ausstattungseffekte in der Wohlfahrtsanalyse
- Anfangsausstattungen mit mehreren Gütern
- Rückwärtsgeneigtes Arbeitsangebot im Modell
- Rückblick: Entscheiden mit Anfangsausstattung
Einheit 10 Entscheidungen über die Zeit
Konsum und Sparen im Zeitverlauf: Barwert, die intertemporale Budgetbeschränkung, Realzins und Nominalzins sowie Anleihen.
- Die intertemporale Budgetbeschränkung
- Barwert
- Präferenzen für Konsum im Zeitverlauf
- Komparative Statik: Einkommen
- Komparative Statik: Zinssatz
- Realzins und Nominalzins
- Anleihen und Barwert
- Steuern und intertemporale Entscheidungen
- Erweiterung auf mehrere Perioden
- Anwendung: Ruhestand und Sparen
- Verhaltensbedingte Abweichungen von PIH/LCH
- Rückblick: Zeit und Entscheidungen
Einheit 11 Märkte für Vermögenswerte
Renditen, Arbitrage und Barwert: wie verschiedene Vermögenswerte bewertet und verglichen werden.
- Renditen
- Arbitrage und Barwert
- Vermögenswerte mit Nutzungserträgen
- Besteuerung von Vermögenswerten
- Anwendung: Immobilien und Aktien
- Effizienz von Vermögensmärkten
SchlüsselbegriffeEinheit 12 Entscheidungen unter Unsicherheit
Entscheidungen unter Unsicherheit: Zustände der Welt, Erwartungsnutzen, Risikoaversion und Versicherung.
- Zustandsabhängiger Konsum
- Erwartungsnutzen
- Risikoaversion
- Versicherung und der risikoaverse Konsument
- Diversifikation
- Allais- und Ellsberg-Paradoxon
SchlüsselbegriffeEinheit 13 Portfolios und riskante Anlagen
Portfolioentscheidungen mit riskanten Anlagen: Mittelwert-Varianz-Analyse, das Capital Asset Pricing Model und die Aktienprämie.
- Mittelwert und Varianz der Rendite
- Das Capital Asset Pricing Model
- Das Equity-Premium-Puzzle
- Portfoliooptimierung in der Praxis
- Folgerungen für die Bewertung von Anlagen
SchlüsselbegriffeEinheit 14 Wohlfahrt der Konsumenten messen
Wohlfahrtsänderungen durch Preisänderungen messen: Konsumentenrente, kompensierende und äquivalente Variation.
- Von der Nachfrage zur Konsumentenrente
- Konsumentenrente bei Preisänderungen
- Kompensierende Variation
- Äquivalente Variation
- Produzentenrente und Gesamtwohlfahrt
- Wohlfahrtsanalyse politischer Maßnahmen
SchlüsselbegriffeEinheit 15 Marktnachfrage
Von der individuellen Nachfrage zur Marktnachfrage: Aggregation, Elastizität und Erlös.
- Aggregation individueller Nachfragen
- Elastizität der Marktnachfrage
- Elastizität und Erlös
- Einkommens- und Kreuzpreiselastizität
- Nachfrage schätzen
- Marktnachfrage in der Politik
Einheit 16 Wettbewerbsgleichgewicht
Das Gleichgewicht auf Wettbewerbsmärkten: Angebot und Nachfrage, Steuern, Steuerinzidenz, Wohlfahrtsverlust, Preiskontrollen.
- Angebot und Nachfrage zusammen
- Steuern im Gleichgewicht
- Wohlfahrtsverlust
- Subventionen und Wohlfahrt
- Preiskontrollen
- Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik
Einheit 17 Ökonomische Messung
Wie Ökonomen zentrale Größen messen: BIP, VPI, Ungleichheit und Methoden der Politikevaluation.
- Die gesamtwirtschaftliche Produktion messen
- Preisindizes und Inflation
- Maße der Ungleichheit
- Politikevaluation
- Jenseits des BIP
Einheit 18 Auktionstheorie
Auktionstheorie: Auktionsarten, optimales Bieten, Erlösäquivalenz und der Fluch des Gewinners.
- Auktionsarten
- Bietstrategien
- Erlösäquivalenz
- Der Fluch des Gewinners
- Auktionsgestaltung und Anwendungen
SchlüsselbegriffeEinheit 19 Produktionstechnologie
Die Technologie des Unternehmens: Produktionsfunktionen, Skalenerträge, Isoquanten und Grenzprodukte.
- Die Produktionsfunktion
- Isoquanten, technische Rate der Substitution
- Skalenerträge
- Abnehmendes Grenzprodukt
- Langfristige und kurzfristige Technologie
- Technischer Fortschritt
Einheit 20 Gewinnmaximierung des Unternehmens
Gewinnmaximierung des Unternehmens: kurze und lange Frist, Faktornachfrage und die Gewinnfunktion.
- Das Optimierungsproblem des Unternehmens
- Kurzfristige Gewinnmaximierung
- Langfristige Gewinnmaximierung
- Faktornachfrage-Kurven
- Gewinnfunktion und Hotellings Lemma
SchlüsselbegriffeEinheit 21 Produktionskosten minimieren
Kostenminimierung: Inputs so wählen, dass ein gegebener Output zu den geringsten Kosten entsteht.
- Das Problem der Kostenminimierung
- Eigenschaften der Kostenfunktion
- Beispiele zur Kostenminimierung
- Skalenerträge und Kosten
- Kostenminimierung und Wirtschaftspolitik
SchlüsselbegriffeEinheit 22 Die Kostenstruktur des Unternehmens
Durchschnitts- und Grenzkostenkurven: kurz- und langfristig, versunkene Kosten, U-Form, Größenvorteile.
- Durchschnitts- und Grenzkosten
- Kurzfristige Kostenkurven
- Langfristige Kostenkurven
- Größen- und Verbundvorteile
- Versunkene Kosten
Einheit 23 Angebot bei vollkommenem Wettbewerb
Das Angebot des Wettbewerbsunternehmens: optimaler Output, Stilllegungsentscheidungen, Angebotskurven.
- Wie ein Preisnehmer seinen Output wählt
- Die Angebotskurve des Unternehmens
- Die Produzentenrente, neu betrachtet
- Das langfristige Angebot des Unternehmens
- Angebotselastizität und Wirtschaftspolitik
Einheit 24 Das Angebot der Branche
Vom Angebot des Unternehmens zum Branchenangebot: kurz- und langfristig, Marktzutritt und Marktaustritt, ökonomische Rente.
- Die Kurve des Branchenangebots
- Marktzutritt und Marktaustritt
- Ökonomische Rente
- Langfristiges Gleichgewicht
- Energiepolitik und Branchenangebot
SchlüsselbegriffeEinheit 25 Monopol
Preisbildung im Monopol: Grenzerlös, Preisaufschlag, Wohlfahrtsverlust, natürliches Monopol.
- Das Monopolproblem
- Preissetzung mit Aufschlag
- Wohlfahrtsverlust des Monopols
- Natürliches Monopol
- Quellen der Monopolmacht
Einheit 26 Strategien von Monopolisten
Preisdiskriminierung, Bündelung und Kopplung – wie Monopolisten Märkte aufteilen, um Konsumentenrente abzuschöpfen.
- Preisdiskriminierung ersten Grades
- Preisdiskriminierung zweiten Grades
- Preisdiskriminierung dritten Grades
- Bündelung und Kopplung
- Zweiteilige Tarife
SchlüsselbegriffeEinheit 27 Input- und Arbeitsmärkte
Märkte für Inputs: Grenzerlösprodukt, Arbeitsmärkte, Monopson, Faktoreinkommen.
- Grenzerlösprodukt
- Arbeitsmärkte
- Monopson
- Faktornachfrage und Faktorangebot
- Löhne, Ungleichheit und Politik
Einheit 28 Oligopol
Strategischer Wettbewerb unter wenigen Unternehmen: Cournot, Bertrand, Stackelberg, Kollusion.
- Cournot-Wettbewerb
- Bertrand-Wettbewerb
- Stackelberg-Führerschaft
- Kollusion und Kartelle
- Preisführerschaft
Einheit 29 Spieltheorie
Spieltheorie: dominante Strategien, Nash-Gleichgewicht, gemischte Strategien, das Gefangenendilemma.
- Spiele und Strategien
- Nash-Gleichgewicht
- Das Gefangenendilemma
- Gemischte Strategien
- Sequenzielle Spiele und Teilspielperfektheit
Einheit 30 Angewandte Spieltheorie
Spieltheorie in Aktion: wiederholte Spiele, evolutionäre Spiele, Verhandlungen, Koordination und Signaling.
- Wiederholte Spiele
- Verhandlungen
- Koordination und Signaling
- Evolutionäre Spiele
- Anwendungen in der Industrieökonomik
Einheit 31 Verhaltensökonomik
Abweichungen von der Rationalität: Prospect Theory, Framing, Zeitinkonsistenz, soziale Präferenzen.
- Prospect Theory
- Framing und mentale Buchführung
- Zeitinkonsistenz und Selbstkontrolle
- Soziale Präferenzen
- Anwendungen der Verhaltensökonomik
Einheit 32 Reine Tauschwirtschaften
Allgemeines Gleichgewicht ohne Produktion: die Edgeworth-Box, die Kontraktkurve und das Walras-Gleichgewicht.
- Die Edgeworth-Box
- Die Kontraktkurve
- Walras-Gleichgewicht
- Die Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomik
- Handel und Wohlfahrt
SchlüsselbegriffeEinheit 33 Produktion im allgemeinen Gleichgewicht
Allgemeines Gleichgewicht mit Produktion: PPF, Effizienzbedingungen, komparativer Vorteil.
- Produktion: was möglich ist
- Allgemeines Gleichgewicht mit Produktion
- Komparativer Vorteil
- Robinson-Crusoe-Wirtschaft
- Spezialisierung und Arbeitsteilung
Einheit 34 Wohlfahrtsökonomik
Wohlfahrtsökonomik: soziale Wohlfahrtsfunktionen, Arrows Unmöglichkeitstheorem, Fairnesskriterien.
- Präferenzen aggregieren
- Das Arrow-Theorem
- Fairnesskriterien
- Kosten-Nutzen-Analyse
- Optimale Besteuerung
Einheit 35 Externalitäten
Externalitäten: wenn Märkte versagen und wie man das behebt – Pigou-Steuern, das Coase-Theorem, handelbare Emissionsrechte.
- Externe Kosten und externer Nutzen
- Pigou-Steuern
- Das Coase-Theorem
- Emissionshandel
- Allmendegüter
Einheit 36 Digitale und Informationsmärkte
Ökonomie der Informationsgüter: Netzwerkeffekte, Lock-in-Effekte, zweiseitige Märkte, Plattformen.
- Information als ökonomisches Gut
- Netzwerkeffekte
- Lock-in-Effekt und Wechselkosten
- Zweiseitige Märkte und Plattformen
- Digitale Ökonomik und Politik
SchlüsselbegriffeEinheit 37 Öffentliche Güter
Öffentliche Güter: Nichtrivalität, Nichtausschließbarkeit, Trittbrettfahren und Bereitstellung.
- Öffentliche Güter definieren
- Trittbrettfahren
- Optimale Bereitstellung
- Mechanismen der Bereitstellung
- Globale öffentliche Güter
SchlüsselbegriffeEinheit 38 Asymmetrische Information
Asymmetrische Information: adverse Selektion, Moral Hazard, Signaling, Screening – und Marktdesign.
- Montagsautos und adverse Selektion
- Moral Hazard
- Signaling und Screening
- Marktdesign
- Abschluss: Informationsökonomik